PAAR

Der Beziehung gehören zwei an. Jeder von dem Paar ist entweder Mensch oder Natur.

 
Gesetz
 

Alles Sein ist Ursache oder Grund für eine Wirkung oder eine Folge. Jede Tatsache ist Wirkung oder Folge aus einer Ursache oder einem Grund. Jede Wirklichkeit ist abgegrenzt durch einen Anfang und ein Ende. Auch wenn jedes Ende auch ein Anfang und jeder Anfang ein Ende und jede Beziehung eine andere ablöst und selber zu einer nächsten Beziehung führt, so ist doch alles und jedes und damit auch die Beziehung ein durch Ursache oder Grund und Wirkung oder Folge abgegrenztes einheitliches Ding.

Gesetz
 
Menschgesetz
 
Naturgesetz

Ursache und Wirkung rühren von der Natur, Folge und Grund vom Menschen her. Gewiss gehört auch der Mensch der Natur an. Aber es sind zwei verschiedene Betrachtungsweisen eines Geschehens, entweder als menschliches Verhalten oder als natürliches Ereignis. Der Mensch versteht sich nämlich nicht nur als willenlosen Durchgangspunkt ursächlichen und wirklichen Geschehens, sondern auch als einen Beginn. Allein ihn in seinem willensbestimmten Verhalten auch als ein Ursprüngliches zu sehen, wird, ihn von andern Tieren unterscheidend, seinem Wesen gerecht. Wo er einen Zweck verfolgt, wo er zielgerichtet gründlich und folglich etwas tut oder unterlässt, liegt eine Handlung vor. Wo er sich unabhängig davon und allein naturbestimmt als willenlose Maschine ursächlich und wirklich verhält, ist es ein Ereignis wie sonst eine von seinem Zutun unabhängiges Geschehen.
Wirkung und Ursache sind naturgesetzlich, Grund und Folge menschgesetzlich. Beide Beziehungen folgen dem Gesetz, die eine dem Naturgesetz und die andere dem Menschgesetz. Unterschiedslos sind die beiden Gesetze insofern, als sie sich immer verwirklichen. Die naturgesetzliche Beziehung ohnehin, es kann nichts anderes sein. In der menschgesetzlichen Beziehung vermöchte es sich, abhängig vom zweckgerichteten und zielbezogenen Willen, auch anders zutragen.

Der Mensch, welcher aus freiem Willen handelt, sich also auch anders verhalten könnte, ist für sein Tun verantwortlich. Wie das Blatt, welches vom Baum fällt, dem Naturgesetz folgt, macht sich der Mensch in seinem Tun und Unterlassen nach dem Menschgesetz schuldig. Unschuldig bleibt er nach Menschgesetz hingegen für verursachtes Geschehen, denn er kann, von der Natur bestimmt sich verhaltend, nicht anders.

Doch setzt sich auch das Menschgesetz immer durch. Sei es in der Zeit oder sei es nur zum Schein, mit Verlustschein statt Geldschein.

 

Menschgesetz

 
Beziehung
 

Naturgesetz

Naturgesetz

Beziehung
 
Versprechen
 
 
Verbrechen
 
 
Vertreuen
 

Menschgesetz

Gesetz

Beziehung
Mensch
 
Versprechen
 
Mensch
 
Verbrechen
 
 
Vertreuen
 

Gesetz